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Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen

BApK

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

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Bild: stocksolutions/Shutterstock.com

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Bonn, 10. November 2020

Zwangserkrankungen werden in der Gesellschaft oft von Außenstehenden als kuriose Verhaltensweisen wahrgenommen, sind aber für die Erkrankten und deren Angehörigen meist schwere Belastungen, die ihr Alltagsleben extrem einschränken können.

Aus dem BApK-Videoprojekt Trialogische Aufklärung ist nun ein neuer Videoclip dazu entstanden. In diesem Video schildern drei unterschiedliche Menschen, ein Betroffener, ein Angehöriger und ein Arzt, wie sie aus ihrem Standpunkt heraus Zwangsstörungen wahrnehmen. Zu sehen sind die Filme auf Youtube und Vimeo.

 

Pressekontakt
Kerstin Trostmann
Tel. : 0228 71002404  │Mail: trostmann.bapk(at)psychiatrie.de 

Der BApK e.V. ist eine Selbsthilfeorganisation und Solidargemeinschaft von Familien mit psychisch erkrankten Menschen. Als Familien-Selbsthilfe Psychiatrie setzt sich der Bundesverband gemeinsam mit seinen Mitgliedern in Landesverbänden auf allen politischen und gesellschaftlichen Ebenen für die Verbesserung der Situation psychisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen und Freunden ein.

 

 

Bonn, 10. November 2020

Erschöpfung, tiefe Traurigkeit bis hin zu Suizidgedanken - 15-20 Prozent aller Mütter erkranken an einer sogenannten postpartalen Depression. Die Dunkelziffer ist hoch.

Um betroffene Eltern und Angehörige in einer solchen psychischen Krise nach der Geburt eines Kindes zu unterstützen, hat der BApK das Projekt „Postpartale Depression“ ins Leben gerufen.

Das Projekt „Postpartale Depression“ des Bundesverbandes der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e. V. (BApK) ist für Betroffene und deren Familien ins Leben gerufen worden.

„Wir möchten mit unserem Projekt dazu beitragen, dass das Thema enttabuisiert wird und Betroffene und Angehörige schnelle und effiziente Hilfe erhalten“, so der Verband.

Hierzu finden Mütter und Väter ab sofort online auf der Webseite www.bapk.de/projekte/postpartale-depression.html Unterstützung durch u. a. Selbsteinschätzungstests, Listen von bundesweiten Fachberatern, sowie Videos und Interviews, in denen ein betroffenes Paar offen über seinen Kampf mir der Erkrankung berichtet. Es berichtet eine betroffene Mutter (Verlinkung zum Video), ein Angehöriger (Verlinkung zum Video), eine Hebamme (Verlinkung zum Video) und eine Beraterin (Verlinkung zum Video) über persönliche und berufliche Erfahrungen.

Auch eine telefonische Beratung mit geschulten SeeleFonisten ist eingerichtet.

Ansprechpartnerin des Projektes ist Britta Scheufens. Scheufens war selbst von einer postpartalen Depression betroffen und unterstützt heute als psychologische Beraterin in ihrer privaten Praxis in Aachen andere Mütter und Angehörige.

 

Seit seiner Gründung im Jahr 1985 ist eines der zentralen Anliegen des BApK die Vernetzung von Angehörigengruppen. Durch die Institutionalisierung der Angehörigenbewegung bestehen Einflussmöglichkeiten in Politik und Gesellschaft. So wird der BApK heute immer häufiger um Stellungnahmen bei Gesetzesvorhaben auf Bundesebene gebeten.

 

Pressekontakt:

Britta Scheufens

scheufens.bapk(at)psychiatrie.de

www.brittascheufens-beratung.de

Handy: 0178-7232873

 

Alle weiteren Informationen finden Sie unter: www.bapk.de

Neues trialogisches Video zu sozialen Ängsten online.

Bonn, 7. Oktober 2020

Soziale Phobie gehört zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in Europa. Die Betroffenen haben eine unangemessen große Angst davor, von ihren Mitmenschen schlecht bewertet zu werden. Diese geht weit über eine bloße Schüchternheit hinaus und führt im Extremfall zu größter Einsamkeit. Doch es gibt Hilfe: „Wer nicht so genau weiß, was er hat, dem würde ich raten, ruhig mal in einer Selbsthilfegruppe vorbeizuschauen“, sagt Klaus, der seit vielen Jahren von einer Sozialphobie betroffen ist.

Im neuen Video aus der Reihe „Trialogische Aufklärung“ des Bundesverbands der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen (BApK) e. V. sprechen Angehörige, Betroffene und Professionelle über ihre Perspektive auf diese Erkrankung. Es ist Teil einer Reihe, die die häufigsten psychischen Erkrankungen im trialogischen Prinzip erklärt. Das Gefördert wird das Projekt vom BKK-Dachverband.

Zu finden ist der Clip auf der Webseite des BApK.

„Der Leidensdruck wird häufig unterschätzt!“

Bonn, 14.9.2020

Der Filmschaffende und Autor Oliver Sechting leidet seit seiner Kindheit unter magischen Zwangsgedanken. Magisches Denken ist eine Erscheinungsform der Zwangserkrankung, bei der die Betroffenen glauben, dass ihre Gedanken, Worte oder Handlungen Einfluss auf davon entkoppelte Ereignisse nehmen, sie hervorrufen oder verhindern können.

Wie viele andere von Zwangserkrankungen Betroffene, leiden sie unter immer wiederkehrenden Gedanken, Impulsen und Vorstellungen, die aufdringlichen Charakter haben und Unbehagen oder Angst hervorrufen. Viele Erkrankte entwickeln eine Art Ritual, um so den quälenden Charakter dieser Impulse zu mildern oder kurzfristig zu beseitigen. Je nach Stärke der Impulse können sie zum völligen Verlust der Fähigkeit führen, sich selbst zu versorgen.

Oliver Sechting setzt sich in vielfältiger Weise für Aufklärung und Entstigmatisierung ein. http://oliversechting.de/

Link zum Video: https://www.bapk.de/

Wenn der Partner an einer Zwangserkrankung leidet …
Ein Angehöriger erzählt. Neues Video online.

Bonn, 2. September 2020

Wie kann ein liebevolles Miteinander gelingen, wenn einer der Partner an einer psychischen Erkrankung leidet? Welche Unterstützung kann der nicht betroffene Partner anbieten? Wo liegen die Grenzen? Und wie reagiert das Umfeld?

Wolf H. erzählt in diesem Video von seinen persönlichen Erfahrungen mit seiner zwangserkrankten Freundin, wirft einen Blick auf das medizinische Hilfeangebot und wirbt für Toleranz und Selbstachtsamkeit.

Ein Projekt des Bundesverbandes der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen, gefördert durch die BKK.

Link: https://www.youtube.com/watch?v=sjK4pv6SgRE

Pressekontakt:
Kerstin Trostmann
0171 8496354
trostmann.bapk@psychiatrie.de

locating-your-soul. Junge Menschen reden über Psyche. Online-Redaktion geht live.

Bonn, 31. August 2020

Aus der Sicht junger Erwachsener schreiben die Mitglieder der neuen Onlineredaktion locating-your-soul über die Seele - und ihre persönlichen Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen.

https://locating-your-soul.de/

Das Redaktionsteam wird mehrmals im Jahr zu einem Thema schreiben, Interviews führen, Literatur vorstellen und vieles mehr. Es wird Fotos geben und Videos - und alles ohne Filter. Es geht darum, mit Tabus aufzuräumen, die nach wie vor viele Menschen davon abhalten, offen über ihre Schwierigkeiten zu sprechen.

Thema der ersten „Ausgabe“ ist "Body and Mind". Folgen kann man dem Projekt auch bei Instagram.

locating-your-soul ist ein neues Projekt des Bundesverbandes der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen. Es wird gefördert durch die AOK. Der BApK e.V. ist eine Selbsthilfeorganisation und Solidargemeinschaft von Familien mit psychisch erkrankten Menschen. Als Familien-Selbsthilfe Psychiatrie setzt sich der Bundesverband gemeinsam mit seinen Mitgliedern in Landesverbänden auf allen politischen und gesellschaftlichen Ebenen für die Verbesserung der Situation psychisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen und Freunden ein.

Pressekontakt
Jana Ulrich
Tel. : 0228 71002405
Mail: ulrich.bapk@psychiatrie.de

Einladung zur Video-Diskussionsveranstaltung am 4. September zum Thema „Die Würde des Menschen sichern. Im Alltag!"

Bonn, 12. August 2020

In der Tiergartenstraße 4 in Berlin plante das NS-Regime die systematische Ermordung von mehr als 70.000 Menschen mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen („Aktion T4"). Als Erinnerung an diese Verbrechen organisieren die Verbände aus dem sog. „Kontaktgespräch Psychiatrie" gemeinsam mit verschiedenen anderen Organisationen seit vielen Jahren im September eine Gedenkveranstaltung. In diesem Jahr können sich Interessierte auf dem virtuellen Gedenkportal www.nichtvergessen-gedenktag2020.de über alle Aktivitäten und Projekte informieren.

Am 4. September von 14 bis 16 Uhr findet eine Diskussionsveranstaltung zum Thema „Die Würde des Menschen sichern. Im Alltag!" statt. Teilnehmer sind u. a.: Hans Thiersch (Professor für Erziehungswissenschaft und Sozialpädagogik), Jürgen Dusel (Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen), Klaus Obert (Kontaktgespräch Psychiatrie), Georg Schomerus (Experte für Sozialpsychiatrie und Leiter der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Leipzig), Elke Prestin (angefragt). Interessierte können über den auf dem virtuellen Gedenkportal https://www.nichtvergessen-gedenktag2020.de/ bereitgestellten ZOOM-Link live an der Veranstaltung teilnehmen.

Die Initiatoren:

  • Aktion Psychisch Kranke
  • AWO Bundesverband
  • Bundesarbeitsgemeinschaft Gemeindepsychiatrische Verbünde
  • Bundesnetzwerk Selbsthilfe seelische Gesundheit (NetzG)
  • Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen
  • Bundesverband evangelische Behindertenhilfe
  • Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener
  • Bundesweites Netzwerk Sozialpsychiatrische Dienste
  • Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie
  • Deutscher Caritasverband
  • Dachverband Gemeindepsychiatrie
  • Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde
  • Deutsches Rotes Kreuz
  • Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie
  • Diakonie Deutschland
  • Der Paritätische Gesamtverband
  • Förderkreis Gedenkort T4

Die Stiftung Denkmal hat außerdem einen Einladungsflyer in Leichter Sprache veröffentlicht. Dieser kann unter dem folgenden Link heruntergeladen werden: https://www.stiftung-denkmal.de/wp-content/uploads/Gedenkort-T4_A4-quer_8Seiten_2020_WEB.pdf

Pressekontakt: Kerstin Trostmann. Trostmann.bapk(at)psychistrie.de . 0172 – 84 96 354

 

Bonn, 22. Juni 2020

Klau N. erzählt von seinen Ängsten und Unsicherheiten, die typisch für eine soziale Phobie sind. Die Angst vor dem Versagen wird oftmals durch die Furcht vor körperlichen Symptomen wie Erröten, Zittern, Herzrasen, Schwitzen und Sprechhemmungen verstärkt. Viele Betroffe versuchen, diesen belastenden Situationen aus dem Weg zu gehen und ziehen sich immer mehr in sich zurück. Das ist aber keine Lösung, findet Klaus N. und berichtet, was ihm persönlich besser hilft.

Das Video kann ab sofort bei YouTube und Vimeo aufgerufen werden.

Bonn, 15. Juni 2020

Als Ergebnis seines Videoprojekts „Trialogische Aufklärung“ hat der BApK einen neuen Clip veröffentlicht.

Ivo Neunaber ist seit 2001 an Schizophrenie erkrankt. Es begann mit einem Absturz im Leben und einem völlig verunsicherten Umfeld. In diesem Film erzählt er, wie er seine Krankheit erlebt, mit ihr umgeht, wo er Hilfe fand und wie er heute mit ihr lebt.

Das Video dazu kann ab sofort bei YouTube und Vimeo aufgerufen werden.

Bonn, 9. Juni 2020

Als Ergebnis seines Videoprojekts „Trialogische Aufklärung“ hat der BApK einen neuen Clip veröffentlicht.

Antje Trapp spricht ausführlich über ihre Erfahrungen als Mutter ihres an Schizophrenie erkrankten Sohnes. Sie berichtet als Angehörige über die Auswirkungen auf ihr Leben, welche Hilfen beide brauchen und was verbessert werden soll.

Das Video kann ab sofort bei YouTube und Vimeo aufgerufen werden.

Bonn, 20. Mai 2020

In seiner Videoreihe „Psychische Erkrankung im Trialog“ hat der BApK einen neuen Clip veröffentlicht.

„Die Dinge haben sich verändert.“ Nachdem seine Frau zunehmend an Lebensfreude verlor, wurde für Stefan K. klar, dass etwas nicht stimmt. Nicht nur für seine Frau war die Depression ein tiefer Einschnitt in ihr Leben, sondern auch für ihren Mann.

Stefan K. spricht ausführlich über seine Erfahrungen als Angehöriger eines an Depression erkrankten Menschen.

Das Video kann ab sofort bei YouTube abgerufen werden.

Bonn, 12. Mai 2020

Für den 13. Juni hatte der BApK e. V. ein Training zur Deeskalation konfliktträchtiger Momente für Angehörige psychisch erkrankter Menschen geplant. Aus Sicherheitsgründen mußte dieses Training auf später verschoben werden und wird nun am 26. September 2020 nachgeholt.

Der neue Veranstaltungsort ist das Peter-Rantzau-Haus in Ahrensburg, Manfred-Samusch-Straße 9.

Das Training richtet sich primär an Angehörige psychisch erkrankter Menschen, die schon Erfahrung mit konflitträchtige Situationen gemacht haben und lernen möchten, wie solche Momente entschärft werden können. Die Teilnahme kostet 15 Euro und umfasst das Training, Getränke und ein Mittagessen. Nähere Informationen finden sich auf der Webseite des BApK: https://www.bapk.de/angebote/seminare/deeskalationstraining-fuer-angehoerige.html.

23. März 2020

Viele Menschen sind aufgrund der aktuellen Corona-Krise schweren Belastungen ausgesetzt. Dieses gilt auch und besonders für Familien mit einem psychisch erkrankten Angehörigen. Die Einschränkungen und das allgemeine Klima der Verunsicherung führen leicht zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes. Wenn darüber hinaus stabilisierende Routinen wegfallen, gewohnte Abläufe nicht mehr zustande kommen, müssen die Väter und Mütter, Geschwister, aber auch Lebenspartner*innen und Freunde große Anstrengungen unternehmen, um ihre Angehörigen aufzufangen.

Besonders schlimm ist die Situation, wenn der Aufenthalt in einer Klinik, einer Reha-Einrichtung, einer Tagesklinik, einer Werkstatt, einer ambulanten Einrichtung oder einer Wohngruppe abgebrochen werden muss, weil diese schließt oder die Plätze nicht mehr für alle Hilfebedürftigen ausreichen. Der BApK fordert daher die Politik auf, sich die besondere Situation psychisch erkrankter Menschen und die Belastungen ihrer Angehörigen vor Augen zu führen. Bei der Abwägung weiterer Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie soll nach Möglichkeiten für Ausnahmeregelungen, Öffnungsklauseln oder andere vergleichbare Lösungen gesucht und den Betroffenen, ihren Familien und ihrem Freundeskreis zügig und unbürokratisch Hilfen zur Unterstützung angeboten werden. In diesem Sinne wirkt der BApK im Kontaktgespräch Psychiatrie der Arbeitsgemeinschaft Psychiatrie und beim Dachverband Gemeindepsychiatrie aktiv mit.

Am Samstag, dem 28. 3. 2020 veranstaltet der BApK in Frankfurt/Main ein Seminar unter dem Titel

Kommunikation und digitale Medien für Selbsthilfeverbände

Auch für Selbsthilfeverbände werden die digitalen Medien für die Kommunikation mit der Öffentlichkeit zunehmend wichtiger.

Auf YouTube, Facebook, Instagram oder Twitter richten immer mehr Selbsthilfeverbände ihre Platformen ein, um ihre aktuellsten Neuigkeiten bekanntzumachen. Doch es gibt vieles zu beachten, um damit wirklich erfolgreich zu sein und von einer breiten Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden.

Der Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen veranstaltet deshalb dieses Seminar. Es soll den Teilnehmenden Einblicke vermitteln in die Gestaltung erfolgreicher Homepages, die verschiedenen Nutzergruppen der sozialen Netzwerke und wie sie möglichst erfolgreich angesprochen werden.

Am frühen Nachmittag finden zwei Vorträge zu den Themen statt, danach werden dann die Inhalte im Rahmen zweier parallel staffindender Workshops diskutiert.

Das Seminar richtet sich in erster Linie an die Verantwortlichen der Öffentlichkeitsarbeit in den Selbsthilfeverbänden.

Die Anmeldefrist endet am 11. Februar 2020

Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro

Das Seminar ist auf 20 Teilnehmer begrenzt Weitere Infos finden Sie im Veranstaltungsflyer

Zum 09. Januar 2020 lud der Bundespräsident Herr Dr. Steinmeier zu seinem traditionellen Neujahrsempfang ins Schloss Bellevue ein. Neben fast 170 Spitzen aus Politik, Gerichten, Verwaltung, Streitkräften und Verbänden nahmen auch über 70 ehrenamtlich tätige Bürger an diesem Teil, womit sich der Bundespräsident für deren ehrenamtliches Engagement bedanken möchte. Für den Landesverband Schleswig-Holstein der Angehörigen und Freunde psychisch Kranker e. V. wurde hierzu der Landesvorsitzende, Dr. Rüdiger Hannig, eingeladen.

„Diesen Dank nehme ich gerne stellvertretend für das Engagement der Mitglieder des Landesverbandes Schleswig-Holstein und auch der vielen Mitglieder und Mitwirkenden in den anderen Landesverbänden und dem Bundesverband an. Die Einladung zeigt mir heute, dass die jahrzehntelange, mühevolle Arbeit um die Anerkennung und Rechte der Angehörigen psychisch kranker Menschen Aufmerksamkeit und Anerkennung bis in die Spitzen unserer Gesellschaft gefunden hat“, sagte der Landesvorsitzende und drückte seine Hoffnung aus, dass diese Ehrung weitere Angehörige bewegt, sich in den Landesverbänden zu engagieren.

(Foto: Bundesregierung / Kugler, Steffen )

Die im September 2019 vom BApK intitierte "Petition für eine ausreichende und flächendeckende Personalbemessung in psychiatrischen, kinder- und jugendpsychiatrischen und psychosomatischen Kliniken" war erfolgreich: Sie verzeichnet 20.148 Online-Unterstützer und 33.987 per Unterschriftenliste.

Wir bedanken uns bei allen Unterzeichnern und Unterstützern.

Der Anlass für die Petition: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat mit der "Richtlinie zur Personalausstattung in Psychiatrie und Psychosomatik" den gesetzlichen Auftrag für eine leitliniengerechte Behandlung zu sorgen, nicht erfüllt.

Mit der erfolgreichen Petition wird es eine öffentliche Anhörung im Petitionsausschuss des Bundestags geben, der anschließend eine Empfehlung für den Bundestag aussprechen wird.

Die Aktion wurde unterstützt von:

  • Berufsverband Deutscher Psychiater (BVDP)
  • Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN)
  • Berufsverband der Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie e. V. (BPM)
  • bipolaris – Manie & Depression Selbsthilfevereinigung Berlin-Brandenburg e. V.
  • Bundesarbeitsgemeinschaft der Leitenden Klinikärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e. V. (BAG KJPP)
  • Bundesarbeitsgemeinschaft der Träger Psychiatrischer Krankenhäuser (BAG Psychiatrie)
  • Bundesdirektorenkonferenz e. V. (BDK)
  • Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e. V. (BApK)
  • Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener e. V. (BPE)
  • Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten (bvvp)
  • ChefärzteInnen der Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie an Allgemeinkrankenhäusern (ackpa)
  • Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V. Selbsthilfe Demenz
  • Deutsche Angst-Hilfe e. V.
  • Deutsche Arbeitsgemeinschaft der Tageskliniken für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik e. V. (DATPPP)
  • Deutsche Ärztliche Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DÄVT)
  • Deutsche DepressionsLiga e. V.
  • Deutsche Gesellschaft für Biologische Psychiatrie (DGBP)
  • Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen e. V. (DGBS)
  • Deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie e. V. (DGGPP)
  • Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e. V. (DGKJP)
  • Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V. (DGPPN)
  • Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e. V. (DGPM)
  • Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e. V. (DGSP)
  • Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie e. V. (DGVT)
  • Deutsche Gesellschaft Zwangserkrankungen e. V.
  • Deutsche PsychotherapeutenVereinigung e. V. (DPtV)
  • Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft e. V. (DMtG)
  • Deutscher Verband der Ergotherapeuten e. V. (DVE)
  • Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e. V. (DVSG)
  • EX-IN Deutschland e. V.
  • Lehrstuhlinhaber für Psychiatrie und Psychotherapie e. V. (LIPPs)
  • Pandora – Selbsthilfeverein für Psychiatrie Erfahrene e. V.
  • Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di)
  • Wissenschaftliche Fachgesellschaft für Künstlerische Therapien e. V. (WFKT)

Ein Leitgedanke des BApK e. V. ist das trialogische Miteinander. Ziel ist es, eine auf der Zustimmung des Patienten/der Patientin beruhende Zusammenarbeit aller Beteiligten – des Erkrankten, des Arztes und der Angehörigen – sicherzustellen. Denn nur, wenn jeder Standpunkt gehört wird und alle unterstützenden Systeme einbezogen werden, kann eine bestmögliche Behandlung sichergestellt werden.

Vor diesem Hintergrund hat der Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen (BApK) e. V. unterstützt durch die BKK eine Reihe von Kurzvideos zu verschiedenen psychischen Erkrankungen realisiert. Das erste zum Thema Schizophrenie ist nun fertig und kann auf dem Videokanal des BApK angesehen werden.

Zwei weitere Videos zu den Themen Depression und Sozialphobie werden in Kürze folgen.

Link zum pdf-Dokument zur Verbreitung der Meldung

Psychische Erkrankungen sind nicht ansteckend. Ich engagier mich in der Selbsthilfe.
Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Gesundheit startet der Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen (BApK) e.V. im Frühjahr eine neue Kampagne für das Ehrenamt in der Selbsthilfe.
Mit Plakaten, Postern, Freecards und einer Broschüre will der Verband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen auf die Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagements im Rahmen der Selbsthilfe – und hier besonders im psychiatrischen Bereich - aufmerksam machen. Die Medien sind auf der Homepage des BApK www.bapk.de/index.php zu sehen und können von interessierten Verbänden kostenfrei heruntergeladen werden.
Alle weiteren anfallenden Kosten wie Druck oder Schaltkosten müssen die Organisationen selber übernehmen.
Auch ein AntistigmaSpot ist Teil des Projektes und kann ab Sommer geteilt werden.
Bildmaterial kann angefordert werden.
Kontakt Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V. Oppelner Straße 130 │53119 Bonn │ Tel.: 0228 71002400 Mail: bapk@psychiatrie.de www.bapk.de/startseite.html
Pressekontakt
Kerstin Trostmann │ Text & Medien
Tel. : 0228 71 00 24 04 │Mail: trostmann.bapk@psychiatrie.de

Im Dezember letzten Jahres hat die Anzahl der Eintragungen im „Selbsthilfenetz Psychiatrie“ des BApK die 1.000er Marke überschritten.

Entstanden ist das Selbsthilfenetz vor mehr als 10 Jahren im Sommer 2008 als Projekt „Selbsthilfe als Partner und Motor“ mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit. Als Ergänzung zu Selbsthilfebüros oder auch Selbsthilfekontaktstellen ist das „Selbsthilfenetz Psychiatrie“ des BApK speziell ausgerichtet für Angehörigen- und Betroffenen-Selbsthilfegruppen im Bereich seelischer Gesundheit. Neben Informationen über existierende Selbsthilfegruppen sowie auch Netzwerke, Trialoge als auch Bundes – und Landesverbände, steht der Gedanke der Kommunikation und Vernetzung im Vordergrund.
Nach zum Teil äußerst aufwendiger Recherche im Internet, über Artikel oder auch durch Gespräche und Hinweise Psychiatrie-Erfahrener und Angehöriger nimmt Frau Kerstin Riemenschneider, als Mitarbeiterin des BApK mit den Ansprechpartnern telefonischen Kontakt auf. Nicht immer ist die Reaktion positiv: „Von schroffen Reaktionen bis zu abruptem Auflegen habe ich im Laufe der Jahre schon so einiges erlebt“, berichtet sie, die bereits seit Beginn im Jahr 2008 für das Selbsthilfenetz sehr engagiert tätig ist.

Dennoch überwiegen in den Kontakten bei weitem Lob, Anregungen und Unterstützung, wenn Frau Riemenschneider über die Arbeit des Selbsthilfenetzes berichtet. Das unterstreicht auch die große Anzahl der aufgenommenen Selbsthilfegruppen. Der BApK sagt: Glückwunsch und Dankeschön!

Der bekannte Comiczeichner, Animationsregisseur und Characterdesigner Uwe Heidschötter (u. a. des Oscar-nominierten Kinofilms "Der Grüffelo“) und der renommierte Kinderbuchautor Patrick Wirbeleit gestalten gemeinsam einen Kindercomic über psychische Erkrankungen bei Kindern: „Die Wunschperle“

Die kleine Meeresschildkröte Anton hat einfach keine Lust. Zu gar nichts. Während seine beiden älteren Geschwister unbesorgt herumtollen und das Leben genießen, sitzt er lieber für sich allein auf seinem Stein. Weder eine Fahrt auf dem Tentakel-Karussell noch sein Lieblingsgericht, ein großer Teller voller Algen-Lasagne, können ihn aufheitern.

Irgendwann fällt auch seinen Eltern und Freunden auf, dass etwas mit ihm nicht in Ordnung ist. Doktor Schlicht, der kluge Delphin, rät zu einem Besuch in der Wellenklinik. Während Anton jede Menge neue Freunde kennen lernt, die genauso „komisch“ sind, wie er selbst, haben seine Geschwister zuhause auch plötzlich jede Menge Probleme, mit denen sie nicht gerechnet haben … Wenn ein Kind psychisch erkrankt, steht das ganze Familienleben auf dem Kopf. Die Eltern sorgen sich sehr und die Situation verlangt ihnen viel Kraft ab. Aber auch die Geschwisterkinder haben mit Schwierigkeiten zu kämpfen und benötigen Zuwendung.

„Die Wunschperle“ möchte Mütter, Väter, Omas, Opas, Freunde der Familie und vor allem auch die Brüder und Schwestern durch diese schwierige Zeit begleiten. Der bekannte Comiczeichner, Animationsregisseur und Characterdesigner Uwe Heidschötter (u. a. des Oscar-nominierten Kinofilms "Der Grüffelo“) und der renommierte Kinderbuchautor Patrick Wirbeleit (z. B. die mit vielen Auszeichnungen bedachte „Kiste“) haben mit viel Einfühlungsvermögen zu dem komplexen Thema „psychische Erkrankungen“ ein buntes, fröhliches und sensibles Comicbuch für Kinder ab 5 Jahren gestaltet. Zum Selbergucken und Vorlesen.

Das Begleitbuch zum Comic versteht sich als eine sehr niederschwellige Elternhilfe – ausdrücklich nicht als Ratgeber. Es möchte Angehörige und Freunde dabei unterstützen, die neue, oftmals als sehr schwierig erlebte Situation besser zu verstehen, allererste Antworten geben und über Hilfeangebote informieren. Es werden verschiedene Krankheitsbilder - wie Depression und Angststörungen, ADHS und Essstörungen – beschrieben und unterschiedliche Therapieformen vorgestellt. Besondere Aufmerksamkeit gilt in diesem Zusammenhang den Geschwisterkindern, deren Nöte und Sorgen oftmals übersehen werden. Mit Unterstützung der BARMER Krankenkasse. 

Das Buchpaket kann kostenlos beim Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen bestellt werden!

Pressekontakt: Kerstin Trostmann * 0228 - 7100 2404 * trostmann.bapk@psychiatrie.de